Triggerpunkttherapie
Spüren Sie Entlastung und Bewegungsfreiheit durch unsere gezielte Triggerpunkttherapie.
Was ist Triggerpunkttherapie?
Die Triggerpunkttherapie ist eine spezielle manuelle Behandlungsmethode, die gezielt Muskelverspannungen und schmerzhafte Knoten (Triggerpunkte) löst.
Triggerpunkte entstehen oft durch einseitige Belastung, Stress oder Fehlhaltungen und können Schmerzen nicht nur lokal, sondern auch in angrenzenden Körperbereichen verursachen.
Bei Hips don’t lie wenden wir sowohl die klassische Triggerpunktmassage als auch die myofasziale Triggerpunkttherapie (ganzheitlich, faszienbasiert) an, um die Muskulatur nachhaltig zu entspannen und die Beweglichkeit zu verbessern.
Wie funktioniert Triggerpunkttherapie?
1. Analyse und Befund
Zunächst identifiziert unser Team die Triggerpunkte, sprich die Muskelpartien, die von Verspannungen betroffen sind. Das kann den Nacken, den Rücken, die Schultern oder andere Körperregionen betreffen.
2. Behandlung
Die Behandlung erfolgt durch gezielten Druck auf die Triggerpunkte, um die Muskelverspannungen zu lösen. Dabei kann die Massage kurzzeitig unangenehm oder schmerzhaft sein – dies ist ein Zeichen dafür, dass die Verspannung gelöst wird.
3. Nachsorge und Übungen
Nach der Therapie zeigen wir Ihnen einfache Dehn- und Kräftigungsübungen für Nacken, Schultern oder Rücken, damit die Muskeln entspannt und stabil bleiben. Außerdem geben wir praxisnahe Tipps für den Alltag – von kleinen Pausen und Bewegungsübungen bis hin zu Tricks, wie sich neue Triggerpunkte frühzeitig verhindern lassen.
Was sind Triggerpunkte und wie können die Symptome erkannt werden?
Triggerpunkte sind verhärtete, schmerzhafte Stellen in der Muskulatur, die oft durch Überlastung, Stress oder falsche Bewegungsmuster entstehen. Sie können zu lokalisierten Schmerzen führen oder den Schmerz in andere Körperregionen ausstrahlen. Besonders problematisch: Triggerpunkte können auch dann Schmerz verursachen, wenn der betroffene Muskel gar nicht direkt belastet wird.
Symptome von Triggerpunkten:
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Schmerzausstrahlung: Häufig strahlen Schmerzen in benachbarte Körperbereiche aus – ein klassisches Beispiel ist der Nacken, dessen Triggerpunkte Schmerzen in den Kopf oder die Schultern senden.
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Druckempfindlichkeit: Triggerpunkte sind besonders schmerzhaft, wenn sie direkt mit Druck stimuliert werden. Schon leichtes Drücken kann starke Schmerzempfindungen hervorrufen.
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Bewegungseinschränkungen: In betroffenen Muskeln kann die Beweglichkeit stark eingeschränkt sein, was zu einer verminderten Lebensqualität führen kann.
Triggerpunkte in verschiedenen Körperregionen
Triggerpunkte können an nahezu jeder Stelle des Körpers auftreten und haben häufig charakteristische Symptome, die mit der betroffenen Region verbunden sind. Hier sind die häufigsten Körperbereiche, in denen Triggerpunkte auftreten, und ihre typischen Symptome:
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Triggerpunkte im Nacken:
Nackenverspannungen und -schmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden, die durch Triggerpunkte im Nackenbereich verursacht werden. Diese können Kopfschmerzen (besonders Migräne), Schulterverspannungen oder sogar Schmerzen im Kieferbereich auslösen. In einigen Fällen strahlen die Schmerzen bis in die Arme oder den oberen Rücken aus. -
Triggerpunkte im unteren Rücken:
Triggerpunkte im unteren Rücken können zu starken Rückenschmerzen führen, die in das Gesäß oder die Oberschenkel ausstrahlen. Diese Schmerzen sind oft stechend und können die Beweglichkeit stark einschränken. Besonders häufig entstehen sie durch schlechte Haltung oder langes Sitzen. -
Triggerpunkte in den Beinen:
Wadenkrämpfe oder Schmerzen in den Oberschenkeln sind häufige Symptome von Triggerpunkten in den unteren Extremitäten. Auch in den Füßen und der Hüfte können Triggerpunkte Schmerzen verursachen, die beim Gehen oder Laufen besonders auffällig werden. -
Triggerpunkte in der Kiefermuskulatur:
Schmerzen im Kiefergelenk, das Zähneknirschen und sogar Tinnitus (Ohrgeräusche) können durch Triggerpunkte im Kieferbereich ausgelöst werden. Diese werden oft durch stressbedingtes Zähneknirschen oder Kieferpressen verursacht.
Das frühzeitige Erkennen und Behandeln von Triggerpunkten in verschiedenen Körperregionen ist entscheidend, um die Schmerzen zu lindern und eine langfristige Heilung zu fördern.
Checkliste: Sind Sie betroffen?
Es ist oft schwierig, die Symptome von Triggerpunkten zu erkennen, da sie den Schmerz in verschiedene Körperregionen ausstrahlen können. Hier ist eine Checkliste, die dir hilft, Anzeichen zu erkennen und zu bestimmen, ob deine Beschwerden damit zusammenhängen:
1. Schmerzen beim Drücken:
Fühlt sich der betroffene Bereich empfindlich an, wenn du leicht darauf drückst? Triggerpunkte verursachen oft starke Schmerzempfindlichkeit bei leichtem Druck.
2. Ausstrahlender Schmerz:
Ausstrahlende Schmerzen in andere Körperregionen (z. B. von der Schulter in den Arm oder von der Hüfte ins Bein) können ein Hinweis geben.
3. Bewegungseinschränkung:
Hast du Schwierigkeiten, deinen Körper oder bestimmte Körperteile zu bewegen? Triggerpunkte können die Beweglichkeit beeinträchtigen und zu Steifheit führen.
4. Wiederkehrende Muskelverspannungen:
Tritt der Schmerz immer wieder auf, selbst wenn keine offensichtliche körperliche Belastung stattfindet? Triggerpunkte neigen dazu, chronische Muskelschmerzen zu verursachen.
Wenn du diese Symptome bei dir selbst erkennst, könnte eine professionelle Triggerpunkttherapie helfen, die Beschwerden zu lindern und die zugrunde liegenden Triggerpunkte zu behandeln. Zögere nicht, dich an einen erfahrenen Therapeuten zu wenden, um eine genaue Diagnose und Behandlung zu erhalten.
Missverständnisse über Triggerpunkte und ihre Symptome
Es gibt viele Missverständnisse über Triggerpunkte, die oft zu Verwirrung führen können. Hier klären wir einige der häufigsten Mythen und Missverständnisse:
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Triggerpunkte verursachen immer Schmerzen an der betroffenen Stelle:
Falsch! Triggerpunkte können Schmerzen weit entfernt von ihrem Ursprungsort verursachen. Ein Beispiel ist der Nackenbereich, der Schmerzen im Kopf oder sogar in den Armen ausstrahlen kann. Dies wird als referred pain bezeichnet und ist ein häufiges Merkmal von Triggerpunkten. -
Triggerpunkte entstehen nur durch Überlastung:
Falsch! Während Überlastung eine häufige Ursache für Triggerpunkte ist, können diese auch durch Stress, schlechte Haltung oder emotionale Belastung ausgelöst werden. Selbst psychischer Stress kann muskuläre Verspannungen verursachen, die zu Triggerpunkten führen. -
Triggerpunkte sind harmlos und verschwinden von selbst:
Falsch! Triggerpunkte können, wenn sie unbehandelt bleiben, chronische Schmerzen verursachen und die Beweglichkeit stark einschränken. Eine rechtzeitige Behandlung kann helfen, langfristige Beschwerden zu vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern. -
Triggerpunkte lassen sich mit einfachen Dehnübungen lösen:
Falsch! Während Dehnen in vielen Fällen hilfreich sein kann, erfordert die Behandlung von Triggerpunkten oft gezielte Therapien wie manuelle Triggerpunktbehandlung oder Dry Needling. Eine effektive Behandlung erfordert oft mehr als nur allgemeine Dehnübungen.
Die genaue Identifikation und Behandlung von Triggerpunkten ist entscheidend, um langfristige Schmerzen und Beschwerden zu vermeiden. Ein erfahrener Therapeut kann dir helfen, diese Missverständnisse zu überwinden und den richtigen Weg zur Linderung zu finden.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Vorteile der Behandlung?
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Reduziert chronische Verspannungen und Schmerzen
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Verbessert die Beweglichkeit und Körperhaltung
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Kann positive Effekte auf die Psyche haben, da Stress und Anspannung abgebaut werden
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Unterstützt die präventive Gesundheitsvorsorge
Sind Triggerpunkte verklebte Faszien?
Triggerpunkte entstehen in den Muskeln, können aber durch Faszienverklebungen verstärkt werden, weshalb oft eine Kombination aus myofaszialer Therapie und Triggerpunktbehandlung sinnvoll ist.
Wie oft darf man Triggerpunkte drücken?
In der Regel wird die Therapie 1–2 Mal pro Woche durchgeführt, abhängig von der individuellen Situation.
Was kostet die Triggerpunkttherapie?
Die Kosten für eine Triggerpunkttherapie hängen von Dauer und Umfang der Behandlung ab.
Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen teilweise die Kosten, insbesondere bei ärztlicher Verordnung.
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Privatleistung: individuelle Abrechnung
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Kassenleistung: auf Anfrage oder mit Rezept möglich
Unsere Praxis am Jungfernstieg 1 in Hamburg
Hips don’t lie liegt zentral in Hamburg direkt an der Alster. Unsere Praxis ist gut mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Auto und zu Fuß erreichbar. Die genauen Details finden Sie auf unserer Kontaktseite.
Wir freuen uns auf Sie. Gemeinsam analysieren wir Ihre Beschwerden und entwickeln einen gezielten Therapieplan. Vereinbaren Sie noch heute Ihren Termin für mehr Beweglichkeit und weniger Schmerzen.



